Warum klassische Schulungen im Pflegealltag oft nicht ausreichen

people sitting on chair inside building
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📌 Einleitung

Klassische Schulungen sind ein fester Bestandteil im Gesundheitswesen.

Sie vermitteln Wissen, schaffen Grundlagen und sind aus der Weiterbildung nicht wegzudenken.

Und dennoch zeigt sich im Pflegealltag immer wieder ein bekanntes Phänomen:

Abläufe werden trotz Schulung unterschiedlich umgesetzt.

Die Frage ist nicht, ob geschult wird –
sondern warum die Umsetzung im Alltag davon abweicht.

🔍 Theorie und Praxis folgen unterschiedlichen Logiken

In Schulungen werden Inhalte strukturiert vermittelt.

Abläufe sind klar aufgebaut, nachvollziehbar und in sich stimmig.

Teilnehmende haben Zeit zuzuhören, nachzufragen und Zusammenhänge zu verstehen.

Der Pflegealltag funktioniert anders.

  • Der Alltag ist oft hektisch und eng getaktet

  • Die Schulung die vor 6 Wochen war hat man nicht mehr so präsent

  • Mitarbeiter:innen fallen aus, kündigen oder

  • sie haben die Stelle NACH der einen Schulung angefangen und haben somit das Wissen nicht erhalten.

🔄 Vom vermittelten Wissen zur individuellen Umsetzung

Nach einer Schulung beginnt die eigentliche Herausforderung:
die Übertragung in den Alltag.

Idealerweise nach dem PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act)

Oft gibt es Jahresziele. Wenn diese "erreicht" wurden kommt das nächste. Selten werden diese jedoch weitergeführt oder erneut geschult.

Die Folge: Gewisse Personen wenden z.B. ein Kommunikationsmodell noch an. Andere verwerfen es, nutzen ein anderes, oder kommunizieren so weiter wie bisher.

So entwickeln sich mit der Zeit mehrere Varianten mit dem Umgang der Thematik.

⚠️ Wo die eigentliche Schwierigkeit liegt

Das Problem liegt nicht in der Qualität der Schulung.

Auch nicht im Engagement der Mitarbeitenden.

Die Schwierigkeit liegt in der fehlenden Verbindlichkeit der Umsetzung.

Denn zwischen “verstanden haben” und “gleich umsetzen” besteht ein Unterschied.

Und genau diese Lücke wird im Alltag sichtbar.

🧩 Grenzen klassischer Schulungsformate

Typische Schulungsformate arbeiten mit:

  • (Power Point) Präsentationen

  • mündlichen Erklärungen

  • evtl. schriftlichen Unterlagen

Diese vermitteln Inhalte – aber sie müssten regelmässig wiederholt werden.

  • Die Mitarbeiterzahlen fluktuieren

  • Bestehendes Personal "vergisst" mit der Zeit - oder neue Schulungen verdrängen die Infos.

  • Neues Personal verpasst die Schulung, wenn sie nicht regelmässig wiederholt wird.

Gerade diese Aspekte sind jedoch entscheidend für eine einheitliche Umsetzung.

🎬 Ergänzung durch visuelle Formate

Hier können visuelle Formate eine wichtige Ergänzung sein.

Videos ermöglichen es, Abläufe so darzustellen,
wie sie im Alltag tatsächlich durchgeführt werden.

Nicht abstrahiert – sondern konkret und nachvollziehbar.

Ein Ablauf muss nicht mehr interpretiert werden,
sondern kann direkt gesehen und verstanden werden.

💡 Was sich dadurch verändert

Wenn Schulungen visuell verfügbar sind:

  • werden Unklarheiten reduziert

  • entsteht mehr Sicherheit bei der Umsetzung

  • können Inhalte jederzeit erneut abgerufen werden

  • Mit Erstellung einer "Wissensdatenbank" auf der Abteilung sind die Themen

    über Jahre verfügbar

  • Weiterbildungen, Schulungen, ggf. Dozenten die eingeladen werden, kosten Geld.

  • Die Investition von Zeit und Geld, kann mit einem Video länger erhalten bleiben.

Das Wissen bleibt für mehr Personen über einen längeren Zeitraum verfügbar.

🎯 Fazit

  • Schulungen bleiben ein zentraler Bestandteil der Pflege.

  • Sie vermitteln Wissen und schaffen die Grundlage für professionelles Handeln.

  • Visuelle Formate wie Videos umgehen die Problematik von Fluktuation im Team und dem zusammenhängenden Problem des "Vergessens".

  • Wissen wird nicht nur verstanden –
    sondern kann im Alltag für alle gleich verständlich umgesetzt werden.

Wenn Sie sich überlegen, wie sich Schulungsinhalte in Ihrer Einrichtung nachhaltiger im Alltag verankern lassen, kann eine visuelle Ergänzung ein sinnvoller nächster Schritt sein.

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